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Fluch der Karibik
Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
USA  2003 
Action | Komödie | Abenteuer | Grusel
04.09.2003  (Österreich)
02.09.2003  (Deutschland)
09.07.2003  (USA)
Walt Disney Pictures | Jerry Bruckheimer Films | First Mate Productions Inc.
(Österreich)
(Deutschland)
http://www.fluch-der-karibik.de/
Gore Verbinski
Stuart Beattie; Jay Wolpert; Ted Elliott; Terry Rossio
Inhaltsangabe
Vor langer Zeit hat ein Gruppe von Piraten unter dem Kommando von Captain Barbossa (Geoffrey Rush) einen Goldschatz geraubt. Doch anstelle von Reichtum und Ruhm wurde die gesamte Mannschaft des Piratenschiffs, der 'Black Perl', Opfer eines Fluchs der auf dem Schatz lastet. Sie wurden unsterblich, ewig dazu verdammt in den Gewässern zu kreuzen die sie einst unsicher gemacht hatten. Es sei denn sie bringen es zustande das gesamte geraubte Gold in jene Höhle zurückzubringen, in der der Schatz verborgen liegt.

Mittlerweile fehlt den gespenstischen Piraten nur mehr ein einziges Goldstück um sie von ihren Fluch zu erlösen. Dieses Goldmedaillon befindet sich im Besitz von Elizabeth Swann (Keira Knightley), der Tochter des Gouverneurs. Die Piraten überfallen das Küstenstädtchen und entführen Elizabeth. Ihr Vater, Gouverneur Weatherby Swann (Jonathan Pryce), nimmt gemeinsam mit dem Kommandanten der englischen Flotte und zukünftigen Ehemanns von Elizabeth, Commodore Norrington (Jack Davenport), die Verfolgung auf. Weiters ist da noch der Schlossermeister Will Turner (Orlando Bloom), der sich ebenfalls zu Elizabeth hingezogen fühlt. Gemeinsam mit dem Piraten Jack Sparrow (Johnny Depp) heftet er sich ebenfalls auf die Fersen der 'Black Perl' um Elizabeth zu retten. Doch der listige Pirat Sparrow hat seine eigenen Pläne, schließlich war er einmal Captain der 'Black Perl'. Er hat noch eine offene Rechnung mit Barbossa zu begleichen, der damals die Meuterei gegen ihn angezettelt hat...
Film Kritik
Der Film kombiniert sehr geschickt mehrere Genres miteinander. Typische Elemente des Piraten- bzw. Abenteuerfilms finden sich ebenso wie Elemente des klassischen Ghost Movies. Abgerundet wird das Ganze mit viel Witz, einigen Actionszenen und fehlerfrei umgesetzten Spezial Effects. In Verbindung mit dem guten Drehbuch, den sorgfältig gezeichneten Figuren und den hervorragenden Darstellern, allen voran Johnny Depp, dem diese Rolle sichtlich Spaß macht, wird Fluch der Karibik zu einem höchst unterhaltsamen, spannenden und sehr kurzweiligen Filmvergnügen.

Regisseur Gore Verbinski (The Mexican, The Ring) versteht es die Stimmung des Films zwischen unbeschwerten Klamauk, temporeicher Action und gespenstischer Gruselatmosphäre auszubalancieren. Weiters entwickelt der Film einen wunderschönen visuellen Stil, der die aufwendigen Sets entsprechend in Szene setzt, die schauspielerischen Leistungen gut einfängt und die Effekte ins rechte Licht rückt. Die Szenen wenn die verfluchten Piraten im fahlen Mondlicht zu halb verwesten Skeletten werden sind perfekt visualisiert, die Interaktion zwischen den CGI Skeletten und den Schauspielern funktioniert einwandfrei und die Übergänge von FX-Shots zu Realaufnahmen sind nahtlos.

Trotz illustren FX-Spektakels liegt das Herzstück des Films jedoch eindeutig beim Drehbuch. Die Geschichte ist vielschichtig, fast alle Hauptfiguren haben ausgearbeitete Background Stories, die ihre Figuren maßgeblich prägen. Es finden sich viele überraschende Story Twists und irrwitzige Situationen in Fluch der Karibik, die keine Langeweile aufkommen lassen. Der Humor ergibt sich primär aus den Charakteren und Situationen des Films und besteht nicht bloß aus kurzen 'One Liners' wie es im amerikanischen Mainstreamfilm oft üblich ist.

Johnny Depp's Performance als Captain Jack Sparrow ist einfach sehenswert. Einerseits ist er mit seiner Mimik, seiner Gestik und seiner Aussprache herrlich überdreht, er verliert aber andererseits nie den Bezug zu seiner Figur und bleibt damit auf höchst unterhaltsame Art und Weise glaubhaft ohne zur simplen Witzfigur zu werden.

Piratenfilme sind in letzter Zeit äußerst selten geworden, sie werden kaum noch hergestellt. Fluch der Karibik ist demnach frischer Wind für ein aussterbendes Genre und eine willkommene Abwechslung im Mainstream Kino unserer Zeit. Der Film basiert übrigens auf dem Disneyland Ride 'Pirates of the Caribbean'. Gore Verbinski hat daraus einen sehr kurzweiligen und amüsanten Film gemacht, der eines mit der Disneyland Attraktion gemeinsam hat - den Joyride Faktor!
Kurz Kritik
(4.0/5)
(2.5/5)
(5.0/5)
(2.0/5)
(3.0/5)
(5.0/5)
(5.0/5)
(4.0/5)
Dieses Film Review wurde von Alex Bielesch erstellt.


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