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Into the Blue
Into the Blue
USA  2005 
Action | Abenteuer
Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) | Columbia Pictures Corporation | Mandalay Pictures

http://www.sonypictures.com/movies/intotheblue/
John Stockwell
Matt Johnson
Paul Haslinger
James Frain; Scott Caan; Ashley Scott; Paul Walker; Gill Montie; Dwayne Adway; Jessica Alba; Josh Brolin; Tyson Beckford; Javon Frazer; Chris Taloa; Peter R.V. Bowleg Jr.; Clifford McIntosh; Adam Collins; Dan Ballard; Samantha Lamb; Arthur Thompson Jr.; Ramon Saunders; Stephen Bellot; Leo Quant; John Willinger; Mike Steven Powell; Vonetta Nicola Darling Flowers; Sean Owen Gordon; Lesli Bartlett-Roker; Donna MacKey; Jay Lance Gotlieb; Billy Johnson; Mike Roberts; Gina Marie Knowles
Inhaltsangabe
Zwei Tauchbesessene, Sam ( Jessica Alba ) und Jared ( Paul Walker ), leben auf ihren herunter gekommenen Boot. Das Wasser steht ihnen buchstäblich bis zum Hals, wenn sie nicht täglich Wasser abschöpfen würden. Aber die Zwei verbindet außer der Liebe, eine große Passion, das Eintauchen in das blaue Meer. Jede freie Minute verbringen sie da. Nicht zuletzt soll es die Sage um das versunkene Schiff geben. Mittlerweile sind Jared Freund Bryce und dessen Freundin Amanda am Flughafen angekommen. Gemeinsam planen sie einen Tauchgang gleich am nächsten Tag. Zu viert und gutgelaunt unternehmen sie einen Ausflug den keiner mehr vergisst. Sie entdecken ein abgestürztes Flugzeug mit einer großen Menge Kokain an Board. Amanda und Bryce würden es gerne behalten doch Jared verbietet es indem er das eine mitgenommene Paket vernichtet. Der Rest des Rauschgiftes liegt noch unten im Meer versteckt. Nur vier Personen wissen von dem Versteck, doch eine Menge übler Subjekte sind verrückt danach. Und speziell der ehemalige Besitzer wäre erfreut und scheut keine Hindernisse sein Kokain wieder zurück zu bekommen...

Film Kritik
“ Into the Blue “

Karibik, das Wetter, die Einheimischen, für jeden Touristen ein Traumziel. Weiße Strände und ein spiegelblaues Meer. Eine Unterwasserwelt die seinesgleichen sucht. Die Welt, die uns Regisseur John Stockwell zeigt, ist eine Überwältigende. Das Tierreich im Meer ist farbenfroh und gefährlich. Während eines jedem Dreh kreisen Haie um das Szenario. Aber Haie tun keinem etwas. Diese Lehre vermittelt auch dieser Film; nun ja, wenn man ein guter Mensch mit reinem Herzen ist. Die Darsteller sind makellos braun und entspringen einem Modelkatalog. Jeder für sich passt sich optisch dieser wundervollen Natur an, Ausnahme bildet ein Taucher, dessen Figur einem Kugelfisch ähnelte.



“ Out of the Blue “

Doch die erzählte Geschichte ist trüb. Zuviel für das Auge, zuwenig für die intellektuelle Seite. Sehr ungenau wird uns die Story um das versunkene Schiff präsentiert. Zu wenig attraktiv und zeitweise auch zäh vorgeführt, versinkt der Handlungsfaden von Minute zu Minute. Wenn so etwas wie Spannung aufkommt, dann nur in den letzten 20 Minuten. Zu wenig für einen zweistündigen Film. Die Charaktere wirken oberflächlich und teilweise auch aufgesetzt. Bryce ( Scott Clan ) agiert als ominöser Freund viel zu klischeehaft und unglaubwürdig, Amanda ( Ashley Scott ) wäre an sich gut besetzt, wird aber vom Drehbuch verraten. Viel zu wenig Text und Spielraum verderben Amandas Engagement. Bleiben dann noch die Hauptdarsteller. Paul Walker ( The Fast and the Furious ) ist für das weibliche Publikum schön anzusehen. Die nahtlose Bräune war sicherlich schwerer zu bekommen als diese Rolle zu verkörpern. Jessica Alba (Fantastic Four ) bietet eine solide Performance. Ihren Part als politisch korrekte Freundin des Helden schafft sie mit einer Leichtigkeit und, im jeden Fall, überzeugend. Die Bösewichter wirken kaum bedrohlich und werden Dank des löchrigen Drehbuches selten erwähnt und deshalb auch kaum gezeigt.



“ The Deep Blue “

Wenn man von Unterwasseraufnahmen nicht genug bekommen kann, dann wird sich “ Into the Blue “ lohnen. Fast ein Drittel des gesamten Film findet unter dem Meeresspiegel statt. Und diese Aufnahmen und Einstellungen sind brillant und auch durchaus spektakulär. Erinnerungen an Luc Bessons Klassiker “ Le Grand Bleu “ werden wach und manch melodiöser Score bestärkt dieses Gefühl. Man kann eben diese Szenen als Höhepunkt des Films ansehen. Hier bekommt der Film stellenweise auch Klasse, etwas das man dem gesamten Werk mit Sicherheit absprechen kann.



Fazit:

“ Into the Blue “ ist ein Abenteuerfilm der zum Ende hin an Konsequenz gewinnt, und ganz allmählich den Familienfilm Status ablegt. Man kann auch mit Vordauer von keinem Tourismus Video mehr sprechen; aber zum gutgemachten Thriller reicht es letztendlich doch nicht.

Kurz Kritik
(1.5/5)
(3.5/5)
(2.5/5)
(1.0/5)
(2.5/5)
(3.0/5)
(2.5/5)
Dieses Film Review wurde von Richard Lammel erstellt.


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