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Charlie und die Schokoladenfabrik
Charlie and the Chocolate Factory
USA | Großbritannien  2005 
Komödie | Abenteuer | Fantasy
Warner Bros. Pictures | Zanuck Company, The | Village Roadshow Pictures | Plan B Entertainment

http://chocolatefactorymovie.warnerbros.com/
Tim Burton
John August; Roald Dahl
Danny Elfman
Missi Pyle; Christopher Lee; Stephen Humby; Noah Taylor; Helena Bonham Carter; Johnny Depp; Nitin Ganatra; Danny Elfman; James Fox; Deep Roy; Harry Taylor; Roger Frost; Todd Boyce; Debora Weston; David Morris; Freddie Highmore; Eileen Essell; Liz Smith; Garrick Hagon; Nayef Rashed; David Kelly; Adam Godley; Geoffrey Holder; Oscar James; AnnaSophia Robb; Mark Heap; Franziska Troegner; Julia Winter; Jordan Fry; Philip Wiegratz
Inhaltsangabe
Der kleine Charlie Buckett und seine Familie leben im ärmlichen Verhältnissen eigentlich glücklich und zufrieden ihr bescheidenes Leben. Ihre Holzhütte knapp außerhalb der Stadt ist so schief, das sie bei jedem Tür zuschlagen, Angst haben müssen, das die Bude zusammen bricht. Das Geld reicht kaum fürs essen und Charlies Vater wurde zudem in seiner Arbeit von einem Computer ersetzt. Trotzdem wäre der kleine Charlie zufrieden, nur möchte er einmal die direkt angrenzende Schokoladenfabrik besuchen und herausfinden, was hinter den dicken Wänden so alles geschieht. Doch dahinter verbirgt sich der geheimnisvolle Besitzer Willy Wonka, den man schon seit Jahren nicht mehr zu Gesicht bekam.
Das Wunder geschieht. Willy Wonka gibt seine Fabrik für fünf auserwählte Kinder für einen Tag zur Besichtigung frei. Er lässt in der ganzen Welt fünf golden Tickets in seinen Schokoladen verstecken. Und jedes Kind das so ein Ticket entdeckt, gewinnt einen Eintritt. Schade für Charlie; denn woher soll er das Geld für so eine ganze Tafel Schokolade hernehmen. Aber zu seinem Glück findet der kleine Junge das Geld auf der Straße und sein größter Traum geht in Erfüllung. Das golden Ticket befindet sich in der Verpackung und er ist hiermit das fünfte Kind das die Schokoladenfabrik besuchen darf...
Film Kritik
Herein spaziert in die skurrile Welt des Tim Burton.

Der 1958 in Burbank, Kalifornien geborene Regisseur fasziniert vor allem mit seinen Ideen. Seine Handschrift ist stets in jedem seiner Filme erkennbar. Selbst mit geschlossenen Augen würde man sofort ein Burton Werk erkennen. Seine Ausdrucksweise ist auch spürbar, sein Stil jederzeit hörbar. Vom tiefsten Schwarz bis hin zum knalligsten Rot, Tim versteht es mit Farben umzugehen. Wie kein Anderer seines Faches versteht Tim; Farbkombinationen so gezielt einzusetzen. Seine bewegenden Bilder sind jederzeit für ein Gemälde gut, die Ausstattung und das Set strotzen vor Kreativität. Faßt ist man geneigt zu glauben Tim Burtons Gehirn sieht nicht so aus wie eines Anderen; Tims Gehirn verbirgt düstere Gänge, verschlungene Pfade und architektonische Konstruktionen.

Auch Charlie und die Schokoladenfabrik ist ein Burton typisches sattbuntes Märchen. Das ärmste Kind der Stadt, ohne Zukunft, jedoch voller Optimismus und voller Zuversicht, macht sich auf um die Fabrik zu erobern. Sein Benehmen und sein Glaube an das Gute erweichen nicht das Herz des Besitzers Willy Wonka, nein es erobert die Herzen der Zuschauer. Zu zielstrebige, freche und verfressene vorlaute Kinder haben das Nachsehen. Sie werden nach und nach von der Gruppe getrennt und die Moralstärke des kleinen Charlie entwickelt sich zu seiner größten Sorgsamkeit. Dieses Auswahlverfahren bewirkt das der Übriggebliebene einen Spezial Preis erhält.

Dem Zuschauer erwartet eine Reise durch Zuckerstangen, Schokoladewasserfälle, Gras aus Pfefferminz und das Buttertoffee Gebirge. Das Sattwerden erfolgt diesmal mit den Augen, kaum alles ist bei dieser Vielfalt zu erkennen. Nur bei etwaigen Rückblenden verwendet Burton sein beliebtes Schwarz, ansonsten herrscht helles und Buntes. Visuell bewegt sich dieses Projekt am Rande der Schmerzgrenze. Etwas mehr wäre definitiv zuviel. Was Tim Burton mit seinem Farbenspiel noch im Griff bekam schaffte er es mit seiner Umsetzung der Zwerge ( Oompa Loompa ) nicht mehr. Das Auftreten dieser Kleinwüchsigen wurde zur Peinlichkeit und entwickelte sich zur Gefahr den gesamten Film zu beeinträchtigen. Ihre Synchron Tanz und Gesangeinlagen waren nicht nur unzumutbar, sie bereiten Schmerz und Hassgefühle. Zur Entschuldigung des Regisseurs sei an dieser Stelle erwähnt das das Originalbuch von Roald Dahl stammt, und Dieser die Oompa Loompas ebenfalls sehr hervor hebt. Aber davon mal abgesehen bereitet Charlie und the Chocolate Factory jenes Vergnügen das sich ein Tim Burton Liebhaber vorstellt. Seine Charaktere sind blendend besetzt und der Score von Danny Elfman übertrifft sich erneut selbst.
Johnny Depp verkörpert den Fabrikbesitzer Willy Wonka und beweist hier seine Vielseitigkeit. Ein wenig erinnert seine Maske der von Michael Jackson.

Fazit:
In Charlie und die Schokoladenfabrik konnte Regisseur Tim Burton erneut seine Visionen unter Beweis stellen und anderen Kollegen seines Faches zum denken anregen. Kreativität ist schwer erlernbar und dieses Talent erkennt man nur bei ganz Wenigen. Wenn gleich auch die düsteren Werke die Besseren sind, so bleibt der Eindruck, der bei Charlie und die Schokoladenfabrik entsteht, ein durchaus positiver.
Kurz Kritik
(3.5/5)
(4.0/5)
(3.5/5)
(2.5/5)
(2.0/5)
(4.0/5)
(3.5/5)
(3.5/5)
Dieses Film Review wurde von Richard Lammel erstellt.


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