Startseite
 DVD
Blu-ray
 Kino
 Zensur
 Games
 Forum
 Suche


DVD-Forum.at

Wirb ebenfalls für deine Seite
PAGERANK
Pagerank Backlink Linktausch ss4w.de - Pagerank Anzeige ohne Toolbar mit Statistik von ss4w.de

279 Besucher online



Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten
Vanity Fair
USA | Großbritannien  2004 
Drama | Komödie | Liebe/Romantik
Epsilon Motion Pictures | Granada Film Productions | Focus Features | Tempesta Films

http://www.vanityfairmovie.com/
Mira Nair
Julian Fellowes; Matthew Faulk; Mark Skeet; William Makepeace Thackeray
Mychael Danna
Roger Lloyd-Pack; Romola Garai; Bob Hoskins; Sylvano Clarke; Rhys Ifans; Reese Witherspoon; Suzanne Thomas; Jonathan Rhys Meyers; Max Bollinger; Richard McCabe; Gabriel Byrne; Jim Broadbent; James Purefoy; David Sterne; Helen Coker; Tom Sturridge; Meg Wynn Owen; John Franklyn-Robbins; Bruce Mackinnon; Sean McKenzie; Nicholas Jones; Jonathan Phillips; Angelica Mandy; Ruth Sheen; Kate Fleetwood; Lillete Dubey; Tony Maudsley; Deborah Findlay; Paul Bazely; Charlie Beall
Inhaltsangabe
Ein historisches Melodrama, geschrieben von William Makepeace Thackeray im Jahre 1847, wurde von der indischen Regisseurin Mira Nair verfilmt. England zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Vermögen, Macht und Ansehen ist alles was zählt. Becky Sharp, Tochter eines Malers und einer französischen Opernsängern, ist nicht von diesem Glück gesegnet und begreift schon im Kindesalter, dass sie mit allen erdenklichen Mitteln versuchen muss ihrem Schicksal entgegenzutreten. Durch die Heirat mit dem adeligen Rawdon Crawley verspricht sie sich Vermögen und Ansehen, dass sie jedoch nicht wirklich weiterbringt. Becky kämpft weiter um ihr Ansehen und sieht ihre Chance im mächtigen Marquis von Steyne, der sich nicht nur für ihre hervorragende Stimme interessiert. Ziemlich schnell scheint sich das Blatt zu wenden, jedoch um welchen Preis.
Film Kritik
Mira Nair (Regisseurin), bekannt durch Monsoon Wedding, wagte sich an den Klassiker von William Makepeace Thackeray. Trotz der Gefahr aus dem langatmigen Roman einen Flop zu machen, entstand durch eindrucksvolle Arbeit eine einwandfreie Produktion. Mira Nair wusste genau wie sie ihre Mittel einsetzen musste und durch ihr einmaliges Feingefühl, die Charaktere der Wirklichkeit anzupassen und dadurch deren Schicksal den Zuseher zugänglicher zu machen, belebte sie den Klassiker. Der Film scheint der Regisseurin jedoch einige Probleme in der Umsetzung zu bescheren, da die vielen Figuren und ihre verschachtelten Beziehungen zueinander immer mehr zunehmen und das Tempo immer mehr gesteigert wird. Abrupt beendet sie die Ausführung der ursprünglichen Literatur indem sie weitere Einzelheiten weglässt, somit den Roman abändert, aber den Film verständlicher für die Zuseher macht.

Faszinierende Charaktere tauchen in diesem Roman auf. Grundsätzlich dreht sich alles um die zwei Hauptfiguren, die unterschiedliche Ansichten von Zukunft und der Liebe haben. Becky (Reese Witherspoon), eine junge ehrgeizige Frau, versucht alles um eine Stufe höher in der Hierarchie zu steigen. Besonders überzeugen kann Reese mit ihrem einwandfreien britischen Akzent und natürlich ihrem Aussehen. Der Gegenpol zu dieser Figur ist die romantische und leichtgläubige Amelia (Romola Garai), die ihr Schicksal einfach hinnimmt. Natürlich gibt es noch genügend andere erwähnenswerte Charaktere, die überzeugen konnten. Der Spieler und Ehemann Rawdon Crawley (James Purefoy), der Marquis of Steyne (Gabriel Byrne), der Herzensbrecher George Osborne (Jim Broadbent) und zu guter letzt William Dobbin (Jonathan Rhys-Meyers).

Ein großes Lob muss man noch den Kostümen von Beatrix Aruna Pasztor aussprechen, die besonders durch ihre ausgefallene Optik herausstechen. Phantasievolle Kleider, englisch und doch wieder indisch angehaucht, dazu frech gestylte Männerfrisuren. Zu kritisieren ist die leichte Abänderung des historischen Melodramas, wie weiter oben schon erwähnt. Leichte Verwirrung und zu hohes Tempo beim wechseln der Schauplätze im Mittelteil. Musik war gut eingesetzt, jedoch nicht hervorstechend, bis auf die Gesangsdarbietungen von Becky.

Fazit: Interessanter historischer Film, der sich im wesendlichen um Macht, Intrigen und viel Gefühl dreht. Wer farbenfrohe, geschichtliche Verfilmungen mag, sollte sich den unbedingt ansehen. Vorsicht ist geboten, da die Geschichte gegen Mitte etwas verwirrend wirkt.
Kurz Kritik
(4.0/5)
(2.5/5)
(4.0/5)
(2.5/5)
(2.5/5)
(4.0/5)
(3.5/5)
Dieses Film Review wurde von Elvira Eleven erstellt.


DVD-Forum.at - Forum | Werben auf DVD-Forum.at | Filmempfehlung.com | DVD-Easy | DVD-Palace | DVDiggle | PAL NTSC FILM Umrechner