|
| Originaltitel: |
Up in the Air |
|
| Produktionsland: |
USA 2009 |
|
|
|
| Kinostart: |
05.02.2010 (Österreich) 04.02.2010 (Deutschland) |
|
| Studio: |
Paramount Pictures | Montecito Picture Company, The | Cold Spring Pictures | DW Studios | Right of Way Films |
|
| Verleih: |
Paramount Pictures International (Österreich) Paramount Pictures International (Deutschland) |
|
|
|
|
|
| Drehbuch: |
Sheldon Turner; Jason Reitman; Walter Kirn |
|
|
|
| Darsteller: |
Jason Bateman; Sam Elliott; Bob Pepper; Melanie Lynskey; Steve Eastin; J.K. Simmons; Vera Farmiga; George Clooney; Tamala Jones; Zach Galifianakis; Jeff Witzke; Chris Lowell; Danny R. McBride; Alexandria Iona; Gary Sedlock; Anna Kendrick; Dave Engfer; Lanette Fugit; James Anthony; Lindsey Trout; Shawn I Chevalier; Joe Hammerstone; Ted LeBlang; Mallory Scott; Malik Simmons; Jaxon Stanford; Doug Fesler; Andrew Kruczynski; Adam Rose; Lauren Mae Shafer |
|
| Inhaltsangabe |
Ryan Bingham ( George Clooney ), ein eingefleischter Frequent Flyer, der es nirgendwo gemütlicher findet als in der Business Class. Über 320 Tage im Jahr bewegt er sich über den Wolken innerhalb der Vereinigten Staaten. Ein Daheim mit einer dazugehörigen Frau plus Kind gibt es nicht. Sein Job ist es, feige Geschäftsführer, die es aus Mangel der Selbstständigkeit nicht schaffen ihre Mitarbeiter zu entlassen, an die Hand zu gehen. Durch eine gewiefte Strategie vermittelt er denen, dass ihr Ende in der Firma, ein erster Tag in “ Freiheit “ mit vielen neuen Möglichkeiten bedeutet. Obwohl es ein etwas merkwürdiger Job ist, erledigt Ryan seine Tätigkeit mit Sorgfalt. Fast könnte man behaupten, dass ihm dieser Job sogar Spaß bereitet. Zudem viele viele Meilen sammeln, und dafür jede Menge Privilegien einstreifen. Das könnte so mancher gewissermaßen als Passion auslegen. Dazu wird er, wenn nichts schief läuft, der siebte Amerikaner, der die unfassbare 10.000.000 Meilen Schallmauer durchbricht, und somit die sagenumwobene und heiß begehrte “ Frequent Flyer Nr. 7 “ Karte bekommen soll. Für Ryan Bingham ist dieser Umstand sicherlich auch ein erstrebenswerter.
Eines Tages, an einem x-beliebeigen Tag, irgendwo in Amerika trifft Ryan die attraktive Geschäftsfrau Alex. ( Vera Farmiga ). Nach ein paar Drinks an der Bar, entdecken die Beiden Gefühle füreinander. Zwei Personen, die sich mehr UP IN THE AIR, als anderswo bewegen, beginnen ihre Beine wieder auf dem Boden zu bekommen. Trotzdem ist ihr Job vorrangig, also sehen sie sich nur gelegentlich. Ryans Arbeitgeber Craig ( Jason Bateman ) wurde von einer Harvard Absolventin namens Natalie ( Anna Kendrick ) überzeugt, dass seine Firma bis zu 85% sparen könnte, wenn seine Mitarbeiter ihre Flüge streicht, und die Entlassungen über Internet vermittelt. Damit ginge für den Vielflieger eine Welt unter. Denn, zum einen gäbe es keine Karte Nr. 7, und zum anderen würden sich die Treffen mit Alex schwieriger gestalten. Daher versucht er Craig diese dumme Idee auszureden, indem er eine direkte Anwesenheit vor Ort als unerlässlich ansieht. Doch so einfach wird es dem gewitzten Ryan nicht gemacht. Nur wenn ihm Natalie für eine Zeit bei seinen Begegnungen mit den zu Entlassenen begleitet, und er sie und seinem Chef überzeugen kann, dann wäre es möglich, dass er seine flexible Tätigkeit behält.
|
| Film Kritik |
Bei UP IN THE AIR handelt es sich um den erst dritten Spielfilm des zweiunddreißigjährigen Kanadier Jason Reitman. Aufmerksam wurde die Öffentlichkeit auf den Regisseur, als er 2005 seinen Erstling THAK YOU FOR SMOKING in die Kinos brachte. Mehr als 25 Nominierungen bei diversen Verleihungen waren die Folge. Darunter war dieser Streifen auch in der Auswahl für zwei Golden Globes, darunter für den besten Film, und eine Nominierung für den besten männlichen Darsteller Aaron Eckhart. 2007 war JUNO an der Reihe. Dieser gestaltete sich noch erfolgreicher als sein Vorgänger, schließlich verzeichnete diese Komödie nicht nur massenweise Nominierungen, sondern gewann sogar wichtige Preise. Darunter den Oscar für das von Diablo Cody geschriebene Drehbuch. Da er in Sachen Bester Film und bester Regisseur ebenfalls lange im Rennen um die Oscars galt, wurde Jason Reitman als Wunderkind beschrieben. Nun folgt mit UP IN THE AIR sein nächster Streich, und es scheint so als gilt diese Comedy - Drama - Romanze als Favorit für die kommenden Golden Globe Verleihungen.
AUF DER SUCHE NACH DER RICHTIGEN VERBINDUNG
Vorerst entschließt es sich nicht zur Gänze warum UP IN THE AIR so viele Lorbeeren erntet, da er zwar unterhaltend beginnt, dem aber ansonst bei weitem das Besondere fehlt. Zugegeben wird der Zuseher amüsiert, schließlich darf der Charakter des Protagonisten charmant wiedergegeben werden. Aufnahmen, meist über den Wolken, mischen sich mit herzhaften Dialogen. Dies ist alles schön anzusehen, aber zu einem “ Oscar / Globes “ Gewinner, oder einer der dafür gehalten werden soll, fehlt noch so einiges. Im Verlauf dieser Produktion ändert sich aber kontinuierlich das Gefühl. UP IN THE AIR gewinnt mit Fortdauer der 109 minütigen Lauflänge an Qualität. Aus der witzigen ersten Stunde entwickelt er diese Tiefe, die er für einen derartigen Anspruch benötigt. Vom vergnüglichen und oberflächlich heiteren Film gestaltet sich einer, der zum Nachdenken animiert. UP IN THE AIR schafft es das Feeling der ersten sechzig Minuten gänzlich zu ändern. Zwar bleibt dieses Werk durchgehend amüsant. Aber in dem Augenblick, an dem der Charakter des Ryan sein geführtes Leben hinterfragt, ab jenem Moment besitzt er diesen besonderen Anspruch.
… and the OSCARS goes to …
Wer könnte diesen Charakter, der ein reisefreudiges Singleleben führt, und ein charmantes Gehabe besitzt, besser verkörpern als Mister George Clooney. Einer mit zielsicheren und wortgewandten Auftreten, jemand der seine Profession ausleben kann, und seine Bekanntschaften im Vorbeigehen konsumiert. Diese Rolle wurde George nicht nur “förmlich“ auf dem Leib geschneidert. Es könnte fast aus seinem Leben stammen. Köstlich ist George der Spaß, den ihm dieser Geschäftsmann Ryan Bingham bereitet, anzusehen. Und als großartig, und unheimlich Oscarverdächtig, ist seine Performance einzustufen. Zwei völlig unterschiedliche Darstellerinnen wurden dem attraktiven “ Kaffeemaschinen Verkäufer “ zur Seite gestellt. Zum einen die beruflich erfahrene Vera Farmiga, die der Filmliebhaber aus Filmen wie THE MANCHURIAN CANDIDATE ( 2004 ), RUNNING SCARED ( 2006 ), THE DEPARTED ( 2006 ), oder aus ORPHAN ( 2009 ) kennt. Vera verleiht der zu spielenden Alex eine gewisse Art von Distanz und Unnahbarkeit. Sie vermittelt unbedingt glaubhaft und mit einer Leichtigkeit ihre Rolle. Als kompletter Gegensatz bietet die noch unerfahrene, aber mit einem frischen Gesicht ausgestattete Anna Kendrick eine ebenfalls amüsante Leistung. Eine Nebenrolle in der TWILIGHT SAGA verbucht sie bislang auf der Habenseite. Sie verkörpert die Harvard Absolventin Natalie mit einer aufmüpfigen, neuklugen und unbekümmerten Art. Mit diesem Ensemble, dieses Lob geht wegen dem genialen Drehbuch natürlich auch den dazugehörigen Autor, haben die Verantwortlichen einen Volltreffer gelandet.
Fazit:
UP IN THE AIR ist trotz der vordergründig leichten Kost ein sympathischer und qualitativ hoch stehender Film geworden. Wegen der Tiefgründigkeit, die sich gut sichtbar versteckt, darf er sogar als “ mit dem gewissen Etwas “ ausgezeichnet werden. Der Soundtrack, die passend gewählten Songs, sowie die Schnitttechnik und vor allem die hervorragende Kamera, tragen zusätzlich dazu bei, das Regisseur Jason Reitman hierfür glänzen vermag. Bleibt abzuwarten wie sich die Academy Awards entscheiden wird. Aber auch ohne Preise würde UP IN THE AIR zweifelsohne für einen Kinobesuch lohnen.
|
| Kurz Kritik |
| Story: |
    (4.0/5) |
| Musik: |
    (3.5/5) |
| Unterhaltung: |
    (4.0/5) |
| Anspruch: |
    (3.5/5) |
| Darsteller: |
    (5.0/5) |
| Gesamt: |
    (4.0/5) |
DVD-Forum.at - Forum | Werben auf DVD-Forum.at | Doblmann.de | DVD-Easy | DVD-Palace | DVDiggle | PAL NTSC FILM Umrechner
|