| Saw VI |
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| Inhaltsangabe |
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JIGSAW füllte knapp vor dem Tod eine Box, die seine Witwe Jill direkt nach dem Ableben des Ehemanns erhält. Diese Box enthält unter Anterem sechs Briefkuverts, die allesamt Bilder von ausgesuchten neuen “ Spielkameraden “ beinhalten. William, seines Zeichens Manager einer Krankenkassa, berechnet gefühlskalt per Formel, ob die zu behandelnden Personen finanziell unterstützt werden, oder eben nicht. Da er zumeist ablehnt, oder genauer gesagt ihnen das benötigte Geld verweigert, besitzt er viele Feinde. Und da er sich auch JIGSAWS Zorn einhandelt, wird William zum Protagonisten, der binnen sechzig Minuten mit den neu gewonnenen Figuren “ spielen “ muss. Detective Hoffman zieht nach dem Tod des psychopathischen Killer JIGSAW die Fäden. Aber während er sich in Sicherheit wiegt, und nicht eine Sekunde daran vergeudet, dass seine Kollegen jemals die Wahrheit erfahren werden, ziehen diese ein Ass aus dem Ärmel. Während JIGSAWS Spiel für ein weiteres Mal von statten geht, zieht sich unterdessen die Schlinge um Hoffmans Hals immer enger. |
| Filmbilder |
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| Film Kritik |
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2004 inszenierten die Autoren Leigh Whannell und James Wan ihr selbst geschriebenes Drehbuch zu SAW. Die Produktionskosten beliefen sich gerade mal auf 1,2 Millionen Dollar. Niemand dachte daran, dass dieses kleine Projekt so nachwirkende Folgen mit sich zog. Aus gut einer Million Dollar Ausgaben wurden es sehr bald 103 Millionen an Einnahmen. Und dass aus diesem sensationellen Überraschungserfolg Kapital geschlagen werden musste, war klar. Diese einst entstandene großartige Idee ließ sich problemlos, sowohl qualitativ, als auch kommerziell übertragen. Teil 2 wurde mit 4 Millionen produziert und spielte weltweit 147 Millionen ein. SAW III konnte ebenfalls ein beträchtliches Plus erzielen. Nur nach dem dritten Teil hatten die Verantwortlichen ein riesiges Problem. Die Geschichte funktionierte für eine Trilogie perfekt, und war rundum abgeschlossen. Aber wenn man so einen finanziellen Erfolg verzeichnet, will man auf weitere sichere Millionen verzichten, nur um glaubwürdig zu bleiben? Oder hängt man beliebig viele Folgen an, um statt reich zu sein, noch reicher zu werden. Wie auch immer. Obwohl die Einnahmen in weiterer Folge deutlich zurückgingen, und gleichzeitig die Kosten stiegen, zeigten sich die Verantwortlichen durchaus zufrieden und realisierten weitere Fortsetzungen. So wird uns auch nach diesem zu beschreibenden sechsten Teil mindestens noch ein weiterer SAW in 3D realisiert. SAW VI zeigt sich, nach dem schwächeren Fünften im Vergleich, wieder etwas gelungener. Nicht dass das Skript überraschendes bieten, oder ob das Ambiente wesentliche Änderungen zeigen würde. Auch die Regie, Schnitt oder die Kameraführung passt sich exakt den Vorgängern an. Nur diesmal wird die Spannung besser transportiert und nähert sich qualitativ somit wieder etwas an die eigentliche Trilogie an. Das Gesamte ergibt ein rundes und strafferes Bild. Der Spannungsbogen funktioniert diesmal mehr durch die Spiele, die der Protagonist zu bestehen versucht. Diese sind wirklich gut durchdacht und konzeptionell strukturiert. Zudem spielt das Zeitmanagement, sowohl im Inhalt, als auch auf technischer Ebene eine positive Rolle. Das Timing, jenes wesentlich exakter gesetzt wird, ist hier das zentrale Positivum des Films. Sucht der Zuseher einen weiteren gelungenen Aspekt, so sei er mit dem gewohnt souveränen Soundtrack von Charlie Clouser erwähnt. Und auch die Szenen für “ Erwachsene “ können sich durchaus sehen lassen. Die Genre Fans werden mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen, wenn Körperteile zerlegt, oder Eingeweide zum Vorschein kommen. Es darf nicht behauptet werden, dass der Blutgehalt in den Vorgängern nicht stimmt. Und mit Sicherheit wird diesmal nicht wesentlich “ mehr “ gezeigt als sonst. Aber diese Sequenzen werden fachgerechter in den Vordergrund gerückt, und gemeinsam mit dem bereits erwähntem richtigen Timing auch besser zur Geltung gebracht. Auffällig auch dass durch diese positiven Merkmale unspektakuläre Szenen eindringlicher und intensiver verspürt werden. Will der Besucher eine Bestenliste aller SAW Teile erstellen, um demnach den Sechsten einzureihen, dann wird er ihn womöglich gemeinsam mit Teil 4 und klar vor Teil 5 platzieren. Nimmt man die gesamte Reihe dann wird insgesamt kein frappanter Unterschied sichtbar. Nur Nuancen ergeben die Differenz. Fazit: SAW VI erzählt seine herkömmliche Geschichte. Daran wird sich auch in den nächsten Teilen nichts ändern. Die Fans jedoch werden wie immer auf ihre Rechnung kommen. Erwähnenswert nur, dass ein Regieneuling das Zepter schwingt, und dies gar nicht so schlecht bewerkstelligt. In unseren Kinos wird eine 91 minütige Fassung gezeigt. Bleibt abzuwarten ob gewitzte Verantwortliche ein paar Minuten zwecks Geldmacherei für eine so genannte “ Unrated “ DVD raufpacken, um so den einen oder anderen Dollar mehr zu verdienen. |
| Kurz Kritik | |
|---|---|
| Story: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Musik: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Unterhaltung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Anspruch: | ![]() ![]() ![]() ![]() (2.0/5) |
| Spannung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Darsteller: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Spezialeffekte: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Gesamt: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Dieses Film Review wurde von Richard Lammel erstellt. |
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