| Radio Rock Revolution |
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| Inhaltsangabe |
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| Wir befinden uns mitten in den sweet Sixties. Ein kleines Schiff schippert um England - die berüchtigte Insel, auf der die Berühmtheiten der 60er, jene Musikgiganten, den Rock zum Leben erweckt haben. Doch das Festlandradio bleibt stumm. So mussten also die Piraten der Medienwelt ihre Hände schmutzig machen – und dieser Aktivität widmen sie sich allzugerne. Auf dem Boot, welches für manche das Universum bedeutet, werden rund um die Uhr die süßesten Klänge des Rock’n’Rolls durch die Sendemasten geschossen. Jedoch sieht die Regierung diese Entwicklung äußerst ungern und so beauftragen sie den schnöseligen Minister Dormandy, der mit eisiger Kälte den Sender der freien Musik zerschmettern will … |
| Film Kritik |
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Willkommen in den 60ern. Regisseur Richard Curtis lädt sein Publikum ein, diese Ära der freien Liebe wieder zu erleben. Die Düfte und Räusche dieser Epoche beinahe auf dem eigenen Leibe zu erfahren. Und, über allem hinaus, seine Sinne der betörenden Musik zu unterwerfen. Welcome on The Boat That Rocked. Der britische Filmemacher Richard Curtis gilt als ein Genie des delikaten, feinen Humors der Insel. Seit den frühen Achtzigern geistert der humoristische Schreiberling durch das britische Fernsehwesen, um schlussendlich 1994 mit Four Weddings and a Funeral einen der größten und auch witzigsten Hits der 90er zu kreieren. Seit damals hat sich aber viel verändert. Seit seinem Regiedebüt Love Actually schwingt sich der viel begabte Kreativling 2003 auf den Zug der Regisseure – und nun hüpft er ganz salopp vom fahrenden Zug auf das Schiff der Legenden. The Boat That Rocked, der originäre Filmtitel, gelingt es tatsächlich, die Epoche des Rocks erneut zum Leben zu erwecken. Gerade der ausgeklügelte Filmkniff des begrenzten Raumes, der für die ganze Szene der damaligen Zeit steht, weist Richard Curtis den Weg zum Erfolg. Man fühlt sich in einer Mixtur von Good Bye, Lenin!, der in seiner gewieftern Manier den ganzen Schein jener Demokratischen Republik eben auf der kleinen Wohnung zentrierte, aber auch dem amerikanischen Rock(erlebnis)film Almost Famous, der dieses Lebensgefühl eben jener Ära auf amerikanischen Seite einfangen vermochte. Jeder Zelluloidzentimeter ist hart umkämpft. Kein Bild darf verweilen, ohne dass es begründet ist. In diesem Duktus der kleinen Örtlichkeit gelingt es Richard Curtis tatsächlich den Geist einer ganzen Bewegung einzufangen. Das prickelnde Gefühl einer Generation der freien Liebe, der Freiheit und über allem hinaus des Rock’n’rolls schüttet sich wie eine gewaltige Woge über sein Publikum und kann sich schlussendlich im Inneren eines jeden Zuschauers in seiner ganzen Kraft entfalten. Wenn man Radio Rock Revolution in kurzen Schlagworten auf den Punkt bringen will, wird man auf kurz oder lang auf diese stoßen: Schauspieler, Humor und Musik. Die Essenz von Richard Curtis’ kleiner Film- und Musikperle sind diese Zutaten, die er mit ein wenig Würze in ein superbes Mahl verwandelt. Seinen feinen Humor hat der Regisseur und Drehbuchautor in der mehr als 20-jährigen Erfahrung immer wieder auf ein Neues bewiesen. Egal ob schwarzhumorig wie die Kultserie Black Adder, romantische Komödien wie Four Weddings and a Funeral oder auch Slapstickhumor a la Mr.Bean – wenn man Groß Britannien bezüglich der humorvollsten Ausreißer der letzten Dekaden untersucht, wird man stets auf jenen Namen stoßen. Und auch in seinem neuesten Werk vergeht kaum eine Minute, in welcher der Film nicht sein Publikum in den Olymp des Humors führt. Dankend greifen die Edelmimen diese schwungvollen Zeilen auf und bombardieren damit die Lachmuskulatur der Zuschauer. Man möchte hier zu gern ein „Allen voran…“ schreiben, doch leider ist jeder Darsteller so genial wie sein Nächster. Von Kenneth Brannagh über Bill Nighy und Nick Frost bis hin zu Phillip Seymour Hoffmann – Richard Curtis holt von all diesen Giganten des Schauspielhimmels das Beste heraus und platziert seinen beachtlichen Schauspielstab in eine Flut der Musik. Ein wahrer Rausch der Sinne ist die Folge, welchem der Zuschauer nicht entkommen kann. Fazit: Wenn die visualisierten Noten über die Leinwand klingen. Richard Curtis’ zweite Regiearbeit ist eine humorvolle und überaus gelungene Hymne an das goldene Zeitalter des Rocks. In sich selbst gleicht Radio Rock Revolution schon den Meisterwerken dieser Musik. Rhythmisch im Witz, schwungvoll in der Bildlichkeit und unvergesslich in seiner Gänze. Let’s Rock ! |
| Kurz Kritik | |
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| Story: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Musik: | ![]() ![]() ![]() ![]() (5.0/5) |
| Unterhaltung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.5/5) |
| Anspruch: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Spannung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Darsteller: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.5/5) |
| Spezialeffekte: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Gesamt: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Dieses Film Review wurde von Sebastian Klausner erstellt. |
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