| L'Heure d'été |
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| Inhaltsangabe |
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| Es ist Sommer. Die ganze Sippe um die alt gewordene Hélène trifft sich in dem rustikalen Haushalt ihrer Kindheit. Der Anlass dieser Feier ist das Geburtstagfest der Fünfundsiebzigjährigen, doch ihre Stimmung hat eher einen morbiden Nachgeschmack. Noch während sich ihre Enkel im Garten amüsieren, holt die Großmutter Frédéric, den Erstgeborenen der Familie, zu sich, um ihn über ihren letzten Willen zu informieren. Frédéric stürmt hinaus, will nichts hören, will das Gespräch vergessen. Kurze Zeit später stirbt seine Mutter, hinterlässt ihren drei Kindern die quälenden Erbfragen … |
| Film Kritik |
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| Nach dem Kostümfilm Les Destinées sentimentales schuf der französische Regisseur Olivier Assayas mit seiner neuesten Arbeit L’Heure d’été einen weiteren Familienfilm. Doch statt jener historischen Saga kreierte Assayas eine zeitgenössische familiäre Tragikomödie um das vertraute Erbgut.
Schon in den ersten wenigen Minuten klappern die Kader des Filmstreifens langsam über die Landschaft des Hauses der Kindheit. Das Grundstück der Dame wird mit dem gesamten Mobiliar, welches sie in ihrem langen Leben zusammengesammelt hat, zu einem einzigen Raum des Gedächtnisses. Der Ort wird der Realität entrissen, um ein filmisches Leben zu erhalten. Er besitzt eine Seele, die Assayas mit geschickter Kamera in schönen Bildern einfängt. Doch die Erinnerungsstücke, die sich in der fiktiven Welt zu einem Konglomerat des Andenkens zusammenbündeln, sind nicht nur Hilfen der Vergangenheit, sondern viel mehr eine Erweiterung der Familie. Die feinen, kleinen Risse der Fassade sind wie Falten auf dem sympathischen Gesicht von Hélène. Die dunklen Schatten des tristen Dämmerungslichts zeigen die letzten Atemzüge einer einsamen Frau. Assayas gelang in seinem L’ Heure d’été eine sehr lebhafte Bildsprache, die findig eine Aura und ein Leben in die unbelebten Gegenständen und dem unorganischen Haus zaubert. In ähnlicher Manier lässt Assayas, der hier wieder auch als Drehbuchautor fungierte, sein Publikum in die Reihen der Familie. Die Zeilen des Films sind spielerisch, leichtfüßig. Sie verführen den Zuschauer in die fiktive und charmante L’ Heure d’été-Welt. Die kecken Dialoge sind einer der lebhaften Motoren, die die Zuschauer in ein eigenes Universum zieht. Sie werden gekonnt von den meisterhaften Darstellern gespielt. Dies ist das Erstaunlichste an dem Film: Obwohl der Zuschauer weiß, dass es sich hierbei um gespielte Beziehungen handelt, scheint es einfach natürlich, wie sich die drei scheinbaren Geschwister zueinander verhalten. Sowohl der mit Assayas erfahrene Charles Berling, die wunderbare Juliette Binoche als auch der junge Jérémie Renier spielen sich stets gegenseitig den Ball zu und wirken dabei stets äußerst lebendig. Sie perfektionieren ein wunderbares Filmerlebnis. Fazit: Regisseur Olivier Assayas schuf mit seinem neusten Werk eine Familientragikomödie im besten Sinne. L’ Heure d’été lädt den Zuschauer ein, mit den Schauspieler zu lachen, sich zu freuen und zu weinen. |
| Kurz Kritik | |
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| Story: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Musik: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.0/5) |
| Unterhaltung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Anspruch: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Spannung: | ![]() ![]() ![]() ![]() (3.5/5) |
| Darsteller: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.5/5) |
| Gesamt: | ![]() ![]() ![]() ![]() (4.0/5) |
| Dieses Film Review wurde von Sebastian Klausner erstellt. |
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(4.0/5)