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Elegy oder die Kunst zu lieben
Elegy
USA  2008 
Drama
14.08.2008  (Österreich)
14.08.2008  (Deutschland)
Lakeshore Entertainment
Tobis Film (Österreich)
Tobis Film (Deutschland)
http://www.elegy-derfilm.de/ http://www.elegythefilm.com/
Isabel Coixet
Nicholas Meyer; Philip Roth
Patricia Clarkson; Penélope Cruz; Alessandro Juliani; Dennis Hopper; Peter Sarsgaard; Michelle Harrison; Ben Kingsley; Chelah Horsdal; Ryan McDonell; Antonio Cupo; Deborah Harry; Laura Mennell; Sonja Bennett; Kris Pope; Marci T. House; Shaker Paleja
Inhaltsangabe
David Kepesh ist einer der größten Literaturprofessoren an der Universität. Doch seine große Leidenschaft sind nicht die galanten Worte eines Shakespeares, die lyrischen Gedanken eines Hemingways oder die starken Gedanken eines Marlowes. Es ist die Liebe – oder eher die Sucht nach dem weiblichen Körper. Immer nach dem Abschluss eines Semesters sucht der alternde Schwerenöter sich eine Schönheit aus seiner Klasse aus, um ihr den Hof zu machen. Bedeutungsloser Sex für den alten Literaten. Jedoch scheint sich alles zu ändern, als die wunderschöne Consuela auf die Bühne des Theaters der Leidenschaft tritt …
Film Kritik
Philip Roth ist einer der größten Literaten des letzten Jahrhunderts. Der amerikanische Pulitzer-Preis-Träger unterhält seit Dekaden seine Leserschaft mit exquisiten und lyrischen Stoffen. Es bleibt nicht verwunderlich, warum das Kino und das Fernsehen immer wieder versuchten die literarischen Ergüsse des Meisters auf Zelluloid zu bannen. Elegy oder die Kusnt zu lieben ist die neueste Adaption eines Roth-Bestsellers von der spanischen Regisseuse Isabel Coixet.

Isabel Coixet, welche schon in ihrem Paris, je t’aime-Segment Bastille wunderschöne Bilder auf die Leinwand zauberte, adaptierte den bekannten, leidenschaftlichen Roman Dying Animal von Philip Roth. Gekonnt fängt die Spanierin die knisternde Atmosphäre der Geschichte ein. Mit ihrer sensiblen Beleuchtung schuf Coixet vielmehr die schönste Lyrik, welche seit langem auf der Leinwand zu bewundern war. Ihr Pinsel streicht die Projektionsfläche mit einer wunderschönen Wahl an kraftvollen Farben, welche sich in einem aufwühlenden, herzerwärmenden Gesamtkunstwerk perfektioniert. Ein romantisches, feuriges Blutrot zieht sich durch die szenische Landschaft. Ein leichtes, frisches Himmelblau dekoriert die zarten Figuren. Ein saftiges Grün kommentiert die liebliche Geschichte. Zwar kann Coixet nicht gänzlich die Spannung aufrecht erhalten, aber sie schuf hier ein wahrlich schönes Gedicht.

Doch das Wichtigste bei einer solch leidenschaftlichen Ode an die Romantik ist die Chemie zwischen den beiden Liebenden. Der 64-jährige Sir Ben Kingsley mimt den Liebhaber der wunderschönen Penélope Cruz. Doch trotz des 30-jährigen Altersunterschieds fliegen bei dieser fiktiven Liebe die Funken. Die Leidenschaft zwischen den Beiden lässt die Herzen der Zuschauer vor sich hin schmelzen. Man greift gleich zu seiner Linken oder Rechten, um die Hand seines Partners zu fassen, um die Finger der Liebsten zu streicheln. Das Spiel zwischen dem grandiosen Kingsley und der reizenden Cruz ist voller Leidenschaft, voller Herz, voller Gefühl. So soll Chemie zwischen Leinwandliebhabern aussehen !

Fazit:
Die spanische Regisseurin Isabel Coixet schuf mit ihrem ersten amerikanischen Spielfilm Elegy oder die Kunst zu lieben eine leidenschaftliche Ode an das Herz. Elegy ist ein lyrisches Gedicht für alle Liebenden.
Kurz Kritik
(4.0/5)
(3.5/5)
(3.5/5)
(4.0/5)
(3.5/5)
(4.5/5)
(4.0/5)
Dieses Film Review wurde von Sebastian Klausner erstellt.


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