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Notting Hill
Notting Hill
USA | Großbritannien  1999 
Komödie | Liebe/Romantik
Polygram Filmed Entertainment | Working Title Films | Bookshop Productions | Notting Hill Pictures

Roger Michell
Richard Curtis
Trevor Jones
Tim McInnerny; Clarke Peters; Julian Rhind-Tutt; Hugh Grant; Rhys Ifans; John Shrapnel; Samuel West; Richard McCabe; Julia Roberts; Alec Baldwin; Gina McKee; Hugh Bonneville; Ian Boo Khoo; Roger Frost; Yolanda Vazquez; John Gomez; Lorelei King; Patrick Barlow; James Dreyfus; Omid Djalili; Mischa Barton; Henry Goodman; Dylan Moran; Emily Mortimer; Simon Callow; Matthew Modine; Tony Armatrading; Sanjeev Bhaskar; Arturo Venegas; Andy de la Tour
Inhaltsangabe
William Thacker ist Buchhändler in seiner eigenen kleinen Buchhandlung. Eines Tages traut er seinen Augen nicht, als einer der größten weiblichen Hollywood Stars, Anna Scott, in seinem Laden steht. Langsam entwickelt sich ein Gespräch und aus dem Gespräch wird Interesse. Bei dem Star handelt es sich zu Beginn nur um eine Anziehung auf Grund der Normalität, die William ausstrahlt. Doch plötzlich wird zwischen Buchhändler und Leinwandgöttin Liebe daraus, die auf Grund ihrer unterschiedlichen Herkünfte nicht standhalten mag...

Film Kritik
Drehbuchautor und Produzent Richard Curtis versuchte nach seiner Oscar Nominierung von „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ eine neue und ebenso erfolgreiche Vorlage herauszubringen. Der Film trägt eindeutig seine Handschrift, da man eine sehr romantische Geschichte mit britischem Humor aufgetischt bekommt.
Regisseur Roger Michell konnte nach „Titanic Town“ an seinen kleinen Erfolg anknüpfen und verhalf durch seine Erfahrungen den Schauspielern sich an die Rolle zu gewöhnen und mit den Charakteren umzugehen. Ungewohnt ist dieser Streifen, da er einmal vom vertauschten Rollen handelt und nicht der Mann der erfolgreiche Star ist, sondern die Dame.
Musikalische Unterstützung bekam er durch Trevor Jones, der bereits zuvor mit ihm zusammengearbeitet hat. Die Filmmusik unterstreicht einige Szenen und wurde gut eingesetzt.

Hugh Grant besetzt die Rolle des etwas tollpatschigen Buchhändlers (William Thacker), der ebenso schüchtern als auch charmant wirkt, jedoch keinen Erfolg bei Frauen hat. Durch das einstudieren des britischen Akzentes glaubt man kaum, dass Grant jemals anders gesprochen hat.
Die Hollywood-Diva wird von Julia Roberts (Anna Scott) verkörpert, die sich in dieser Rolle scheinbar wohlzufühlen scheint. Natürlich kommen auch alle Roberts Fans wieder auf ihre Kosten und viele Szenen, in denen sie einfach nur lächelt und strahlt sind vorhanden.

Die Hauptdarsteller können durch ihre schauspielerischen Leistungen überzeugen, jedoch sind die kleinen Nebenrollen interessanter. Rhys Ifans mimt einen verlausten und geistig pubertären Mitbewohner namens Spike, der in Williams Wohnung haust und für viel Trubel sorgt. Die Einlagen von dieser Figur lockern die gesamte Story auf und man findet zwischen Romanze und Liebe jede Menge Gags.

Wie bereits erwähnt, handelt diese Geschichte von vertauschten Rollen und nicht wie bei „Pretty Woman“ ist Roberts die Verführerin, die den reichen Geschäftsmann verführt, sondern der charmante Buchhändler übernimmt die Rolle.
Das Kennenlernen im Bücherladen wird als sehr interessante Szene wiedergegeben und man kann sich richtig hinein fühlen. Jedoch bleibt es bei diesem Kennenlernen auf Abstand, bis eines Tages Anna Scott plötzlich vor Williams Türe steht und um Schutz vor der Presse bittet. Die Beziehung entwickelt sich harmonisch bis einige Probleme auftreten und Anna die Flucht ergreift und wieder nach Amerika zurückfährt.

Alles in allem wirkt der Film abgerundet und bietet jede Menge unterschiedlicher Gefühlsregungen. Einerseits Komödie, andererseits Romanzen und ebenso dramatische Szenen kommen nicht zu kurz. Die Story ist gut ausgedacht und einmal anders als es erwartet wird. Musikalisch gibt es nichts auszusetzen und ebenso mangelt es nicht an Unterhaltung. Einzig und allein an der Spannung kann man sich etwas aufhängen, denn es ist so gut wie von Anfang an klar was genau passiert.


Fazit: Eine witzige und romantische Geschichte, die einen gemütlichen Abend füllen kann. Schauspielerisch gut besetzt, wobei man eher auf die Nebenrolle achten sollte. Für Liebhaber von Liebeserzählungen auf jeden Fall empfehlenswert.

Kurz Kritik
(4.0/5)
(4.0/5)
(3.0/5)
(2.0/5)
(2.0/5)
(4.0/5)
(3.0/5)
Dieses Film Review wurde von Elvira Eleven erstellt.


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