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| Originaltitel: |
Be Kind Rewind |
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| Produktionsland: |
USA 2008 |
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| Kinostart: |
03.04.2008 (Deutschland) 22.02.2008 (USA) |
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| Verleih: |
Senator Film (Österreich) Senator Film (Deutschland) |
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| Musik: |
Jean-Michel Bernard |
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| Darsteller: |
Danny Glover; Jack Black; Allie Woods Jr.; Sigourney Weaver; Mos Def; Frank Girardeau; Marceline Hugot; Matt Walsh; Mia Farrow; John Tormey; P.J. Byrne; Arjay Smith; Marcus Carl Franklin; Jon Glaser; Melonie Diaz; Irv Gooch; Chandler Parker; Quinton Aaron; Gio Perez; Basia Rosas; Tomasz Soltys; Blake Hightower; Amir Ali Said; David Slotkoff; Frank Heins; Heather Lawless; Karolina Wydra; Harvey Hogan; Ted McElwee; Walter Helbig |
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| Inhaltsangabe |
Mr. Fletcher ( Danny Glover ), der wegen seines Jazz Idols Fats Waller eine Pilgerfahrt unternimmt, übergibt dem Angestellten Mike ( Mos Def ) für einige Tage den alten Videoladen. Er bittet ihn darauf zu achten, dass während seiner Abwesenheit sein schusseliger, und etwas seltsamer Freund Jerry ( Jack Black ), unter keinen Umständen in das Geschäft darf. Mr. Fletcher hat kein Vertrauen zu dem abgedrehten Kerl, und weist Mike nochmals nachdrücklich darauf hin. Jerry hegt unterdessen einen genialen Plan aus. Er haust in einem Wohnwagen direkt neben dem ansässigen Kraftwerk. Mit einem Metallsieb auf dem Kopf, dass gegen die Strahlen helfen soll, will er in die Maschinerie einbrechen und den Generator in die Luft jagen. Mike soll ihm dabei Gesellschaft leisten. Nur wenige Stunden später machen sich beide Freunde auf den Weg um eine Idee in die Tat umzusetzen. Da die Polizei ihren Spuren folgen und Mike plötzlich dringend zurück in den Laden muss, lässt er Jerry allein. Doch dieser ist fest dazu entschlossen und zieht sein Ding durch. Das die Geschichte nicht gut endet ist wohl klar und der dickliche Trottel bekommt eine riesige Ladung Strom ab. Noch ziemlich verwirrt von den elektrischen Erlebnissen, erscheint Jerry im Videostore. Begleitet wird er von komischen Geräuschen die auf magnetischen Spannungen zurückzuführen sind. Erst hindert Mike seinen Kumpel das Geschäft zu betreten, doch schließlich gibt er nach und lässt ihn gewähren. Das Fernsehgerät erkennt sofort den bestrahlten Sonderling und schlägt Alarm.
Am nächsten Tag reklamieren wütende Kunden, dass ihre geborgten Videokassetten nicht funktionieren. Schnell stellen die beiden Homies fest dass die vortägige Stromattacke den Kassetten nicht gut getan hat. Alles scheint gelöscht, was wird bloß aus dem Laden. Zur Katastrophe gesellt sich Ms. Kimberley ( Mia Farrow ) hinzu, die von Mr. Fletcher quasi als Aufpasser geschickt wird. Zudem möchte sie sich einen Filmklassiker in Form von GHOSTBUSTERS ausborgen. Mike verspricht ihr, bis zum Ladenschluss den Betrieb auf Hochglanz zu bringen, und ihr den gewünschten Film zu besorgen. Mike und Jerry fassen den Entschluss den gelöschten GHOSTBUSTERS einfach mit eigener Kamera nachzudrehen. Schließlich kennt die schrullige Alte den Film bis dato nicht. Gesagt getan; die Idee funktioniert, die Kopie gefällt. Daher werden sämtliche Klassiker einfach auf schnellsten Wege nachgedreht. Und das totgesagte Gewerbe scheint plötzlich eine Wiedergeburt zu feiern …
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| Film Kritik |
Nach ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTTLESS MIND und THE SCIENCE OF SLEEP ist die Erwartungshaltung eines neuen Michel Gondry Films naturgemäß sehr groß. Der Regisseur und auch Drehbuchautor seiner Werke, versteht durch sein kreatives Schaffen und seinen sonderbaren Ideen, wahrlich zu beeindrucken. Nicht wenige Filmbegeisterte benennen den Erstgenannten als einen ihrer absoluten “ ALL TIME FAVORITES “. Aber auch der Zweite, wenngleich er nicht mehr ganz das Niveau erreicht, wusste zu überzeugen. Nun kommt Michel Gondrys nächstes Produkt in unsere Kinos. BE KIND REWIND, so der Originaltitel, obliegt wieder einer seltsamen Geschichte. Verstrahltes Gehirn löscht Magnetbänder; wie bitte kommt man auf solche Ideen ?
Wenngleich der Besucher im Inhalt Gondrys Eigenheiten erkennt, so bleibt diesmal der Stil des Regisseurs im Hintergrund. Er legt sein wesentliches Augenmerk auf die bizarre Geschichte und verzichtet weitgehend auf surreale Handarbeit. Möglicherweise liegt es daran dass sich Michel zum ersten Mal dem Genre Komödie widmet. Es könnte durchaus möglich sein dass die optische Skurrilität genügt, und eine weitere Gondry Zutat zur Überreizung führen würde. Wie auch immer. Den Fan des Filmemachers wird bei Betrachten von ABEDREHT sicher etwas fehlen. Das Besondere, dass einem typischen Film dieses Mannes umgibt, ist diesmal einfach nicht vorhanden. Was bleibt ist gute Unterhaltung, witzige Charaktere und eine “abgedrehte” Story.
Für die Besetzung wurde eine durchaus interessante Zusammensetzung gefunden. JACK BLACK scheint für den eigentümlichen Jerry prädestiniert zu sein. Jedoch verspricht der Charakter mehr, als er hält. Jack wurde es per strenger Hand scheinbar nicht gestattet sich auszuleben, um seinen freien Geist vollends zur Schau zu stellen. Trotzdem darf sein Agieren in optischen Belangen als Ideenreich und unterhaltsam gelten. Für den immer freundlichen Angestellten Mike wurde MOS DEF engagiert. Er verkörpert seinen Part mit viel Sympathie. Mos versteht es uneingeschränkt mit einer Situationskomik umzugehen. Dadurch ist er es, der die konsequenteste Leistung während der gesamten Laufzeit abgibt. DANNY GLOVER als Mr. Fletcher besticht durch seine Aura. Ganz klar ist er die Persönlichkeit des Films. Leider bekommt er viel zu wenig Auftritte um das Niveau mit seiner Gegenwart zu steigern. Als letzte im Bunde verkörpert MIA FARROW die naive Ms. Kimberley auf genüssliche Weise. Jedoch gilt für sie das Gleiche wie für DANNY GLOVER. Sie ist viel zu wenig im Bild. Auch ihr wurde eine genauere Charakterisierung verwehrt. Das Hauptaugenmerk in diesem Produkt liegt definitiv im Bereich der jüngeren Generation, in Form von JACK und MOS. In einer kleinen aber feinen Gastrolle darf die immer noch attraktive SIGOURNEY WEAVER bestaunt werden.
Als unbedingtes Highlight von ABGEDREHT darf die von JEAN-MICHEL BERNARD geschriebenen Songs angesehen werden. Die komponierten Werke werden in Zusammenarbeit mit MOS DEF; JACK BLACK und MICHEL GONDRY auf unterhaltsamen Weise wiedergegeben. Als geradezu genial ist das von FATS WALLER gesungene Original “YOUR FEETS TO BIG” zu bezeichnen. Die musikalischen Werke, und der Score, sind in der Totalen sicherlich noch eine Stufe über das Gesamtpaket zu stellen.
….. Fazit …..
Personen die wegen einer witzigen Komödie einen Besuch wagen, werden hier sicherlich auf ihre Kosten kommen. Jene, die wegen des Regisseurs Michel Gondry und seiner Kreativität ins Kino wandern, könnten eventuell ein wenig enttäuscht den Saal verlassen.
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| Kurz Kritik |
| Story: |
    (3.5/5) |
| Musik: |
    (4.0/5) |
| Unterhaltung: |
    (3.0/5) |
| Anspruch: |
    (2.0/5) |
| Darsteller: |
    (3.0/5) |
| Gesamt: |
    (3.0/5) |
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