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| Originaltitel: |
School for Scoundrels |
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| Produktionsland: |
USA 2006 |
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| Studio: |
Dimension Films | Weinstein Company, The | Scoundrel Productions | Media Talent Group | Todd Phillips Company | Picked Last |
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| Drehbuch: |
Todd Phillips; Scot Armstrong; Hal E. Chester; Patricia Moyes; Stephen Potter |
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| Darsteller: |
Ben Stiller; Sarah Silverman; Billy Bob Thornton; Teddy Coluca; Michael Clarke Duncan; Steve Monroe; Luis Guzmán; Jack Kehler; Bernadette Birkett; Noel Gugliemi; Bob Stephenson; Todd Louiso; Matt Walsh; Jacinda Barrett; Remy K. Selma; Jim Parsons; Sandy Helberg; Andrew Daly; Malika; Khadijah; Nicole Randall Johnson; Joe Nunez; Natalie Core; David Cross; Leonard Earl Howze; Horatio Sanz; DeRay Davis; Armen Weitzman; Jon Heder; Jessica Stroup |
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| Inhaltsangabe |
| Roger ist der typische Loser: Er arbeitet als Politesse, kann sich absolut nicht durchsetzen, wird sowohl von den Parkverbrechern als auch von den Kollegen gehänselt, bei geringster Aufregung fällt er in kurzweilige Ohnmacht und die Chancen bei den Frauen sind eigentlich sowieso null, dabei will er doch unbedingt mit seiner Nachbarin Amanda zusammen sein. Aber er erträgt sein Leben und stürzt sich in allerlei Selbsthilfelektüre, doch als sein drittes Kind ihn als „Großen Bruder“ abserviert, war es zu viel für ihn und er bricht in Tränen vor einen Freund zusammen. Jener gibt dem Versager die Nummer von Dr. P., dessen Programm man wohl eher als unkonventionell bezeichnen darf: Hier wird einem das A und O des Macho-Daseins gelehrt. Aus den Losern sollen wilde Löwen werden, die sich alles nehmen, was sie wollen. Schnell wird Roger der Beste des Jahrgangs – doch hier beginnt das Spiel für den gewieften Doktor erst: Dr. P. macht jedes Jahr seinen besten Schüler fertig. Der Kampf hat begonnen – und alle Mittel sind erlaubt … |
| Film Kritik |
Diese amerikanische Adaption des britischen Werks von Stephen Potter ist nicht der erste Versuch, den Stoff auf die große Leinwand zu bannen. Schon in den frühen 60er versuchte Dr. P. – damals noch als Mr. Potter – in London die Verlierer des Alltages in die Oberliga der Frauenschwärme zu katapultieren. Nun darf Billy Bob Thornton seine typische Rolle als Macho und mieses Schwein in Dr. P. erneut verwirklichen. Generell versuchte man auf einen Cast zu setzen, dessen Darsteller schon auf ihre Figuren gedrillt waren. Die Hauptrolle konnte sich das momentane Versagergesicht Nummer 1 sichern: Jon Heder schlüpft in die Rolle des Rogers, um diesem mit seiner schmächtigen Figur und mit der leicht dumpfen Mimik Leben einzuhauchen. Jacinda Barrett spielt die übliche hübsche Naive, die zwar intelligent scheint, aber sich leicht von Dr. P.’s Komplimenten manipulieren lässt. Der restliche Cast besteht aus den üblichen Verdächtigen des Nebendarstellermilieus – von Matt Walsh über David Cross bis zu Luis Guzman. Die einzig wirklich interessante und überraschende Darbietung bot uns einmal mehr Ben Stiller, der in die Rolle des verrückten, ehemaligen Schülers schlüpfen durfte. Eigentlich insgesamt ein guter Cast, der aber teilweise durch die Synchronisation ihren Biss verliert – insbesondere Billy Bob Thorntons deutsche Stimme verweichlicht dessen geniale Mimik und Gestik.
Auch die Regie bietet ein solides Fundament für den Film. Todd Phillips kennt sich dank seiner nun schon zehnjährigen Arbeit mit dem Material Film mit den üblichen Handkniffen aus, aber schafft ebenso wenig wie in seinen früheren Werk (Starsky & Hutch, Road Trip, Old School) auf irgendeine Weise zu faszinieren oder gar zu überraschen – er bietet eine 08/15-Hollywood-Regie und diese Komödie verdient eigentlich auch nicht viel mehr. Doch während er bei seinen letzten Projekten auf kleinere Gagfeuerwerke der tieferen Schublade aufbauen konnte, hatte er hier eigentlich ein Werk aus den 60ern, das eher schlecht als recht für das neue Jahrtausend adaptiert wurde. Phillips und Armstrong, die schon bei den früheren Filmen von Phillips als Drehbuchautoren fungiert haben, versuchten mit aller Härte den schon leicht verstaubten, aber doch charmanten Humor des Originals zu „modernisieren“ und hielten sich dabei streng an das Handbuch der infantilen Komödie der letzten Jahre. Zwar hat der Film seine stärkeren Momente, doch jene sind zum einen stark in der Unterzahl, zum anderen wirken jene sogar eher nach Kopien anderer Filme – wie etwa der beste Moment des Werkes, bei dem die Schüler mit den rauen Klängen der White Stripes im Hintergrund einen Streit anfangen sollen, der einen leichten Nachgeschmack von Fight Club hat.
Fazit:
Diese typische „Boy gets Girl“-Komödie will zwar ein wilder Löwe sein, ist aber nur ein kleines Miezekätzchen. |
| Kurz Kritik |
| Story: |
    (2.0/5) |
| Musik: |
    (2.5/5) |
| Unterhaltung: |
    (2.5/5) |
| Anspruch: |
    (1.5/5) |
| Spannung: |
    (1.5/5) |
| Darsteller: |
    (3.0/5) |
| Spezialeffekte: |
    (2.0/5) |
| Gesamt: |
    (2.5/5) |
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