Das Original dieses Filmes stammt von dem japanischen Regisseur Masayuki Suo aus dem Jahre 1996. Nachdem die herzzerreißende und überaus erfolgreiche Geschichte verfilmt wurde, gewann er bereits in Japan 13 Academy Awards und danach auf der Welt noch zusätzlich einige Preise. Nach diesem Erfolg war es nun klar, dass dieser Film nach einem Remake aus Hollywood schreit.
Die neue Version für den amerikanischen Markt wurde von Regisseur Peter Chelsom produziert und erzählt im wesentlichen dieselbe Geschichte eines Mannes, der den Alltagstrott entfliehen will.
Unschlüssig ob es nun ein Flop oder ein Hit geworden war, eroberte dieser Streifen auch den europäischen Markt und konnte zwar keine Auszeichnungen verzeichnen, dafür lockte „Darf ich bitten?“ unzählige Zuseher ins Kino.
Für die Regie dieses Remakes wurde Peter Chelsom herangezogen. Der ehemalige Schauspieler konnte schon im Jahr 2001 sein können als Regisseur beweisen und schuf sich durch „Town&Country“ und „Serendipity“ das nötige Ansehen.
Gegenüber dem Original hatte Chelsom zusätzlich die Aufgabe diesen Film typisch amerikanisch wirken zu lassen. Die Rollen, das Umfeld und die Geschichte wurden solange abgeändert bis sich eine amerikanische Durchschnittsfamilie darin wieder finden konnte.
Die Hauptrolle des erfolgreichen Anwalts John Clark wurde von Richard Gere übernommen. Überzeugend spielte er diesen Charakter und das Publikum kann sich leicht in seine Lage versetzten. Jeden Tag der gleiche Trott: Dieselben Gespräche, dieselben Probleme, derselbe Job und alles wird als selbstverständlich hingenommen. Durch dieses Durchschnittsleben begleitet ihn seine Frau Beverly (Susan Sarandon), die keine Ahnung von den heimlichen Fluchtplänen aus dem Alltagstrott ihres Ehemannes hat.
Bezaubert durch die Schönheit Paulina (Jennifer Lopez) kämpft er im Inneren mit sich selber ob er dem Alltagstrott entkommen kann oder sich doch geschlagen geben muss. Nach einer Kurzschlussaktion sieht sich John in der Tanzschule wieder, umgeben von weiteren zwei Männern, die wenig mit ihrem Leben anzufangen wissen.
Spätestens nach diesem Film haben sich einige allein stehende Männer bei Tanzschulen angemeldet um bei ihrer ersten Stunde einer JLo gegenüber zu stehen.
Fazit: Trotz vermehrter Tanzeinlagen ist dieser Film nicht nur für Tanzbegeisterte sehenswert. Unterhaltsamer, lustiger Singlefilm. Geeignet für gemütliche Fernsehabende allein oder zu zweit.
|