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| Produktionsland: |
USA | Großbritannien 2007 |
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| Genre: |
Science-Fiction | Thriller |
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| Kinostart: |
20.04.2007 (Österreich) 19.04.2007 (Deutschland) 27.07.2007 (USA) |
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| Studio: |
UK Film Council | DNA Films | Ingenious Film Partners | Moving Picture Company (MPC) |
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| Verleih: |
Centfox (Österreich) 20th Century Fox (Deutschland) |
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| Darsteller: |
Michelle Yeoh; Rose Byrne; Cliff Curtis; Chris Evans; Hiroyuki Sanada; Cillian Murphy; Mark Strong; Benedict Wong; Troy Garity; Chipo Chung; Paloma Baeza; Archie Macdonald; Sylvie Macdonald |
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| Inhaltsangabe |
| 50 Jahre in der Zukunft: Die Sonne verliert ihre Kraft und droht langsam aber sicher zu sterben. Die Folgen für die Erde wären katastophal, bereits jetzt haben drastisch fallende Temperaturen zu umfangreichen Kälteeinbrüchen geführt. Sieben Jahre nach der ersten, erfolglosen Raumfahrt Mission, macht sich die Ikarus II und ihre achtköpfige Besatzung auf um die Sonne mit Hilfe einer gigantischen Explosion wieder zu entzünden und damit die Welt zu retten. Gerade als die Ikarus II bereit gemacht wird in die kalkulierte Umlaufbahn der Sonne einzutauchen, empfängt sie ein Funksignal. Es handelt sich um ein Notsignal, welches von der offenbar führerlos in der Umlaufbahn treibenden Ikarus I ausgeht, jenes Raumschiff, das vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Zunächst denkt kaum jemand der Wissenschaftler und Astronauten daran ihre Mission zu gefährden, nur um das vermisste Raumschiff zu erkunden. Doch als sich herausstellt, dass die Sprengladung der Ikarus I vorhanden und unversehrt ist, setzt ein Umdenkprozess ein. Sollte mit der eigenen Sprengladung irgendetwas schiefgehen, hätte man eine zweite Chance die Mission zum Erfolg zu führen. Zwei "letzte" Chancen für die Menschheit sind schließlich besser als eine... |
| Film Kritik |
SUNSHINE bewegt sich überwiegend in den eng gesteckten Grenzen des "Weltraummission-zur-Rettung-der-Welt" Films, besteht hauptsächlich aus einer Aneinanderreihung typischer Standardsituationen. Dazu gehört, dass die Crew natürlich einen Ausflug ins All unternehmen muss um äußere Schäden am Raumschiff zu reparieren, man trifft auf das verschollene Schwesterschiff der ersten Mission, auf dem es offenbar nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Story erinnert somit eher an bereits gesehene Filme, als dass sie viel Neues bietet. Bemerkenswert hingegen ist die nachhaltige Tendenz zu kapitalen Fehlentscheidungen, mit denen sich die Crew in stetig steigende Gefahrensituationen manövriert bis sie letztendlich nicht mehr agieren, sondern nur mehr reagieren kann. Durchwegs interessant ist übrigens die Problemlösungskompetenz der Besatzung, welche kontinuierliche Selbstdezimierung meist als logischen und vernunftbetonten Ausweg favorisiert. Von Sonnenschein im Herzen sind die Figuren in SUNSHINE Lichtjahre entfernt.
Optisch hat SUNSHINE eindeutig mehr zu bieten. Die Bilder beschäftigen sich eingehend mit dem orangefarbenen Glanz der nahen Sonne, deren Strahlen viele Szenen wunderschön ausleuchten und viele interessant anzusehende Kontraste entstehen lassen. Darüber hinaus arbeitet Regisseur Danny Boyle (TRAINSPOTTING, 28 DAYS LATER) und sein Kameramann Alwin H. Kuchler mit verschiedenartigsten Bildverfremdungen, von kalkulierten Unschärfen, über Reflexionen bis hin zu Über- / Unterbelichtungen. SUNSHINE punktet mit detaillierten Designs, elaborierten Sets, und handwerklich überwiegend gut gemachten Effekten. Zweifellos ein Film, dem man sein Millionenbudget ansieht. Ob der opulenten Visuals stellt sich allerdings die berechtigte Frage nach der praktischen Funktionalität von stylishen, silberglänzenden Korridoren, oder modischen, goldfarbenen Raumanzügen. Aber das ist wohl nicht der Punkt...
Während die erste Hälfte des Films eine durchwegs geradlinige Geschichte im Rahmen seines Genres erzählt, hat die zweite Hälfte vermehrt mit logischen Schwächen und ungeschickt wirkender Dramaturgie zu kämpfen. Zu Gunsten manch einer konstruiert wirkenden Spannungssequenz verliert SUNSHINE langsam aber sicher seine Figuren, sowie die inhaltliche Kohärenz aus den Augen. Mein Highlight ist mit Abstand die wärmende Silberfolie, die für kurze Aufenthalte außerhalb des Raumschiffs geeignet sein dürfte, wenn mal keiner der schicken Raumanzüge zur Hand ist. Vielleicht nicht weiter schlimm, aber definitiv eine Herausforderung für die persönliche Humorbereitschaft. In Summe gesehen ist SUNSHINE jedenfalls ein visuell weitgehend ansprechendes Filmerlebnis mit einigen inhaltlichen Hindernissen. |
| Kurz Kritik |
| Story: |
    (1.5/5) |
| Musik: |
    (3.0/5) |
| Unterhaltung: |
    (3.0/5) |
| Anspruch: |
    (0.5/5) |
| Spannung: |
    (3.0/5) |
| Darsteller: |
    (2.5/5) |
| Spezialeffekte: |
    (4.0/5) |
| Gesamt: |
    (2.0/5) |
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