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Running Time
Originaltitel: Running Time
EAN Code: 4038637175651
Genre: Action
Freigabe:  FSK 12
Veröffentlichung Kauf-DVD: 25.01.2007
Veröffentlichung Leih-DVD: 
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1997
Label: Starlight Film
Ländercode: Code 2 - Deutschland
Laufzeit: 65:47 Minuten
Darsteller: Bruce Campbell, Jeremy Roberts, Anita Barone, u.a.
Regie: Josh Becker
Sonstige Links: OFDB | IMDB
10,99 EUR (Amazon.de)
3,75 EUR (Hitmeister)
10,99 EUR (Buch.de)
Diese DVD wurde uns freundlicherweise von Starlight Film zur Verf?gung gestellt.
Bild
1,33:1 (s/w)
PAL
Bevor wir uns mit der Qualität von „Running Time“ näher widmen, spendiere ich euch ein paar Fakten: Der Film wurde im Jahre 1998 auf 16mm gefilmt, wobei das angewandte schwarz/weiß-Verfahren sowohl stilistische als auch technische Ursachen hat. Als Beispiel für letztere lassen sich zum einen die etwas geringeren Anschaffungskosten für s/w-Ausgangsmaterial nennen, außerdem gibt es keine derart empfindlichen Farbfilm-Negative – dies ist vor allem bei der Kontrastierung wichtig gewesen, da aufgrund der „lebendigen“ Kameraführung sich oftmals helle und dunkle Flächen und Bilder schnell abgelöst haben. Dabei sollte als weder zu schwarzem Matsch noch zu allzu starken Überstrahlungen kommen. Letztere sind zwar vorhanden, allerdings in erträglichem Ausmaß.
Die Schärfe entspricht einem 16mm-Ursprung – ist also auf keinen Fall überragend, für einen normal großen TV aber auf jeden Fall ausreichend. In einigen wenigen Szenen (z.B. in Minute 53) fallen etwas stärkere Unschärfen auf, diese sind allerdings auch drehbedingt.
Die Körnung des Ausgangsmaterials lässt sich an dem deutlichen (aber trotzdem zu keiner Zeit störenden) Hintergrundrauschen erkennen, außerdem huschen einige analoge Defekte durchs Bild. Die Kompression zeichnet sich für minimales Blockrauschen im Hintergrund verantwortlich.
Gemessen am geringen Budget und der Machart des Films ist die von Starlight auf DVD präsentierte Qualität definitiv in Ordnung.
(3.5/5)
Ton
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Beim Ton wurde auf dem Backcover ein wichtiges Detail vergessen – dass der englische Originalton in DD2.0 ebenfalls auf der DVD zu finden ist. Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Synchro nicht allzu gut gelungen ist und vor allem Bruce Campbells Stimme gehörig nervt ist dieses Wissen von elementarer Wichtigkeit!
Qualitativ ist die deutsche Fassung in Ordnung, der DD5.1-Ton entpuppt sich nicht als 08/15-Upmix sondern als durchaus differenzierte Abmischung – die aber (mangels Möglichkeiten des Films) nur wenig Raumgefühl aufkommen lässt. Die Dialoge sind gut zu verstehen. Auch der deutsche DD2.0-Ton gestaltet sich qualitativ in Ordnung.
Dem englischen O-Ton merkt man an, dass er großteils live am Set aufgenommen wird – die Stimmen sind stellenweise leicht verzerrt, auf die Verständlichkeit hat dies aber nur marginale Auswirkungen.
Dennoch würde ich den englischen Ton hier eindeutig vorziehen.
(3.0/5)
Extras
10
Keine Untertitel
Digipak
DVD-5
- Audiokommentar
- 5 Trailer
- 3 Bildergalerien
- 4 Filmografien
- Trailershow
Das Extra-Menü von „Running Time“ ist zwar prall gefüllt, dahinter verbirgt sich allerdings nur wenig wirklich interessantes.
Was hingegen wirklich interessant und gut gelungen ist ist der Audiokommentar, der über die gesamte Dauer des Films sowohl Anekdoten als auch Fakten über die Produktion des Streifens liefert und dadurch vor allem für all jene, die sich für die Technik hinter dem Film interessieren, hörenswert ist.
(2.5/5)
Gesamt
Danke, Starlight, dass ihr diesen Schatz ausgegraben habt!
Storytechnisch ist der Film zwar keine Granate und abgesehen von Bruce Campbell sind auch die darstellerischen Leitungen eher durchschnittlich, was den Film aber zu einem echten Hit macht ist die Filmtechnik. Der Film scheint, als wäre er in einer einzigen Einstellung gedreht worden – wer genau hinsieht wird merken, dass dies aber nicht der Fall war. Der Regisseur hat sich einige „Reset Points“ gesetzt, bei denen z.B. ein Darsteller kurz gegen die Kamera läuft und das Bild schwarz wird bzw. während schnellen Kamerafahrten wurde auch das ein- oder andere Mal geschnitten. Ich habe versucht, mitzuzählen und bin bei ca. 10-15 Schnitten gelandet – für einen 60 Min Film (ohne Credits) ist dies dennoch beachtlich. Der Vergleich zwischen Hitchcocks „Dessert für eine Leiche“ (Einstellungen so lang, wie es eine Filmrolle hergab) und „24“ (Echtzeit) auf dem Cover ist durchaus zutreffend. Der Film ist aber auch gespickt, mit kurzen eher unnötigen Elementen und Dialogen, zeigt dafür den Ablauf des Raubes sehr Authentisch – ein Gefühl, dass durch die wenigen Schnitte und den Fokus auf Bruce Campbell nur verstärkt wurde.
Technisch gesehen präsentiert die DVD den Film in (an den Produktionsumständen gemessen) sehr guter Bild- und Tonqualität, allerdings leider ohne besondere Extras. Als „Entschädigung“ hierfür spendiert Starlight der DVD ein schickes Digi.
Eindeutige Kaufempfehlung von mir!
(3.0/5)
30.03.2007 | Clemens Eisenberger


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