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| Originaltitel: |
A Good Year |
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| Produktionsland: |
USA 2006 |
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| Genre: |
Drama | Komödie | Liebe/Romantik |
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| Kinostart: |
10.11.2006 (Österreich) 09.11.2006 (Deutschland) 10.11.2006 (USA) |
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| Studio: |
Scott Free Productions | Fox 2000 Pictures |
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| Verleih: |
Universal Pictures International (Österreich) Universal Pictures International (Deutschland) |
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| Drehbuch: |
Marc Klein; Peter Mayle |
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| Darsteller: |
Albert Finney; Gregg Chillin; Archie Panjabi; Russell Crowe; Jacques Herlin; Hélène Cardona; Giannina Facio; Craig Robert Young; Nicholas Guest; Jean-Paul Vignon; Karen Strassman; Daniel Mays; Neil Dickson; Tom Hollander; Freddie Highmore; Valeria Bruni Tedeschi; Kenneth Cranham; Rafe Spall; Richard Coyle; Stewart Wright; Jean Gilpin; Jean-Michel Richaud; Abbie Cornish; Peter Lavin; Paula J. Newman; Darren Richardson; Ian Ruskin; Ben Righton; Patrick Kennedy; Ali Rhodes |
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| Inhaltsangabe |
| Als Londoner Investmentexperte ist Max Skinner ein Genie. Seine Fähigkeiten in seinem Beruf sind enorm. Zu viel Zeit verbringt er damit Geld für sich und sein Klientel zu scheffeln. Zu wenig Zeit um sein Leben zu leben. Als sein Onkel Henry, der einen beachtliches Weingut besitzt stirbt, fliegt er nach Frankreich um dieses Kapital mit möglichst viel Gewinn an einen neuen Eigentümer zu bringen. Dabei erinnert sich Max das er in seiner Kindheit eine schöne Urlaubszeit mit seinem Verwandten verbracht hatte. Und langsam beginnt Max sein städtisches Verhalten zu ändern und ländliche Formen anzunehmen. Obwohl er nach wie vor nach dem bestmöglichen Angebot filtert, verfällt Max immer mehr ins idyllische Verhaltensmuster und die Provence mit ihren elegischen Ansässigen tun ihr nötigstes dazu. Als überraschender Weise eine ihm unbekannte Tochter des Onkels erscheint sieht er jedoch seine neue Geldquelle in Gefahr. Für welchen Weg wird sich Max Skinner entscheiden. Wählt er den alten Pfad der ihn zurück nach London führt, oder wagt er den Schritt in eine neue alte Welt ? |
| Film Kritik |
Meisterregisseur Ridley Scott verdanken wir Klassiker wie Alien, Blade Runner, Thelma and Luise, und Gladiator, um nur Einige seiner besten Filme uns in Erinnerung zu rufen. In den letzten Jahren verschrieb sich Ridley eher den alltäglichen hausgemachten Geschichten. A GOOD YEAR ist wieder so eine bodenständige fast altmodische Novelle. Diese Story ist wie all seine Werke attraktiv photographiert. Seine optischen Perspektiven sind vielschichtig, seine Beleuchtungsauswahl wird detailliert skizziert. Gekonnt vermischt er das natürliche Sonnenlicht Frankreichs mit dem was die Filmbranche an künstlichen Lichtquellen hergibt. Filmtechnisch darf diesem Regisseur nichts vorgeworfen werden. Zu sehr hat er dieses Handwerk im Laufe der Jahre gelernt. Auch der Umgang mit den ausgezeichneten Darstellern trägt seine Handschrift. Es ist nicht sein Stil der kritisiert wird. Es sind die schon zu oft gesehenen Erzählungen die immer wieder aufgewärmten Romane, die sich Ridley Scott in den letzten Jahren widmete. Es fehlt das Außergewöhnliche die einen Film zu einem Klassiker macht. Mehr und mehr fördert er das Normale, das Gewöhnliche. Diese sind wie gesagt schön anzusehen, das Pointierte, das in der Erinnerung haften bleibende, geht jedoch verloren. Das Publikum verlässt den Saal und wenige Zeit später hat sie A GOOD YEAR vergessen. Dieser Umstand wäre bei einem BLADE RUNNER undenkbar. Bleibt zu hoffen das Ridley Scotts nächstes Projekt AMERICAN GANGSTER ( 2007 ) ein originelleres Skript bietet. Das dieser Umstand eintritt wurde Schindlers Liste Autor Steven Zaillan verpflichtet.
Russel Crowe, in Neuseeland geboren, agiert als erfolgreicher Investmentbroker souverän. Sein sprichwörtliches über Leichen gehen stellt er entsprechend zur Schau. Das geschieht mit einer Leichtigkeit die nur talentierte Schauspieler mit sich bringen. Bei der Umwandlung verrät uns Russel seine Schwächen. Das Zerrissene, das nicht wissen wohin, das Unentschlossene wird nur wenig realistisch wieder gegeben. Wenn ein Vergleich angemessen ist, dann wäre Peter Riegert in LOCAL HERO der eindeutige Punktesieger in dieser Kategorie. Ähnliche Geschichte, der selbe Charakter.
Albert Finney der die Rolle des Onkel Henry verkörpert ist wunderbar. Der Mann ist mit seinem Engagement so in seinen Beruf vertieft, das er diese Person lebt. Mit Gewissheit darf behauptet werden das viele Personen wie Alberts Part in der Provence leben und Weine ernten. Er besitzt eine Ausstrahlung und eine Warmherzigkeit die bei Berufsakteure nur ganz selten zu sehen ist. Leider wurde er in A GOOD YEAR zu wenig eingesetzt, so das für ihn nur eine kleine Nebenrolle übrig blieb. Grundsätzlich ein weiteres Manko des Buches.
Das restliche Ensemble darf ebenfalls überzeugen und trägt zum soliden Ergebnis bei.
A GOOD YEAR stellt eine Parabel, einen Vergleich an das Leben dar. Was bringt Reichtum wenn das Leben keine Qualität in sich birgt. Was bringt der tägliche Stress oder der Erfolg wenn man die Sonnenuntergänge nicht genießen kann. Oder nicht mal weiß das es sie gibt. Was gelten Besitztümer, ein hohes Bankkonto, ein schnelles Auto wenn man dabei seine eigene Familie vergisst. Wenn man neben der Frau statt mit seiner Frau lebt. Seine Kinder nur schlafend wiederfindet....
Wenn A GOOD YEAR eine Aussage hat dann Diese das ein Leben gelebt werden soll. In bewusster Weise in bewusster Art. Seine Zeit einfach auskosten und beanspruchen. Sein Leben atmen, die guten Dinge wert zu schätzen und sich jeden Tag auf das Neue freuen können.
Zwar wird nach dem gesehenen Film kein Umdenken stattfinden, aber ein kurzes Nachdenken darüber würde aus dem mittelmäßigen Buch ein Besseres machen. |
| Kurz Kritik |
| Story: |
    (2.5/5) |
| Musik: |
    (2.5/5) |
| Unterhaltung: |
    (3.5/5) |
| Anspruch: |
    (2.0/5) |
| Darsteller: |
    (4.0/5) |
| Gesamt: |
    (3.0/5) |
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